zu Teil 2

INTERVIEW MIT BERNHARD WEBER (Teil 1)

 
Das Spiel
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Bernhard Weber
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Edition Bohrtürme
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  Hallo Bernhard! Zufrieden mit "Schwarzes Gold"?

Das Spiel liegt mir noch nicht fertig produziert vor, aber es sieht bisher vielversprechend aus ... Wenn alles wie geplant klappt, werde ich mit der Umsetzung insgesamt sehr zufrieden sein.

Ist das Spiel letztlich so geworden, wie du es dir vorgestellt hast oder hattest du anfangs eine andere Vorstellung? Was gefällt dir am meisten oder anders gefragt, was meinst du ist das große Plus des Spiels?

Das große Plus ist der sehr leichte Einstieg, es gibt nur wenige Regeln. Man muss nicht ewig überlegen, hat aber die Möglichkeit, taktisch mit dem Würfelglück umzugehen. Eine Partie ist recht kurzweilig, da spiele ich gerne noch mal... Und wem das Grundspiel irgendwann nicht mehr ausreicht, hat eine ganze Reihe von zusätzlichen Optionen; da fährt man z.B. mit den Loks auf kleinen Schienen auf der anderen Seite des Spielplans umher... mir macht sowas Spaß...

Man hört ja von Autoren, die wenig Einfluß auf die spätere Gestaltung ihrer Spiele haben, wenn die Idee erstmal bei einem Verlag ist.

Manche Autoren haben wenig Lust, auch in die Umsetzung ihrer Spielidee viel Arbeit reinzustecken. Um wirkungsvoll Einfluss auszuüben, ist dies leider notwendig. Ich habe bei meinem "Baby" gerne die Finger im Spiel... Dies mache ich nicht, weil ich Langeweile hätte. Ich möchte aber eine gute Umsetzung des Spiels erreichen. Dazu gebe ich mein - auch während des Entwicklungsprozesses des Spiels erworbenes - Wissen gerne weiter. So lassen sich manche Sackgassen, unnötige Umwege und Fehler in der Umsetzung des Spiels vermeiden. Und das erwarte ich auch von den anderen Beteiligten in ihren Kompetenzbereichen. Ich habe auch einen beachtlichen Teil des redaktionellen Parts übernommen. Harald Mücke war da sehr offen und hat meine intensive Einbindung auch als Chance gesehen, denke ich. Schwarzes Gold ist ja das erste Spiel in seinem neuen Verlag. Und da gibt es viel zu tun...